
Tristan Krieg ist 1999 geboren und in Pforzheim aufgewachsen. In einer Stadt, deren Historie durch die alte Kunst des Goldschmiedehandwerks und Schmuckgeschichte geprägt ist.
Als Sohn einer Goldschmiedin hat ihn die Atmosphäre dieser Stadt bis heute geprägt und trug zur Inspiration seines Debüts „Pforzheim. Die Goldstadt“ bei, einer Novelle, die er seiner Heimatstadt widmete.
Den Großteil seiner Inspirationen bekommt er jedoch durch den täglichen Kontakt mit Menschen. Durch seine Arbeit als Krankenpfleger in der Notaufnahme bekommt er täglich tiefe Einblicke in das menschliche Wesen und die Abgründe der Psyche.
Er wird täglich Zeuge existentieller Momente und lässt seine Erfahrungen, Begegnungen und auch Einblicke in das Gesundheitssystem in seine Werke einfließen.
Der tägliche Kontrast zwischen neuem Leben und dem Moment des Abschieds lässt Tristan Krieg nicht nur Raum für Fiktion, sondern schärft seinen Blick beim Schreiben besonders auf die Gefühle und das Zwischenmenschliche.
Für ihn ist das Schreiben auch ein Prozess der Selbstfindung und der Verarbeitung von Momenten, die einen selbst nach Feierabend nicht loslassen wollen.
Er muss sich in seine Geschichten voll einfühlen und damit identifizieren können, um die Realität spürbar zu machen.
Sprache ist für ihn ein Werkzeug, um die emotionale Wahrheit sichtbar zu machen.
In einer modernen Welt, die von Schnelllebigkeit und medialem Überkonsum geprägt ist, möchte er besonders junge Menschen zur Kreativität anregen und auf das Eintauchen in Geschichten als geistiges Wachstum aufmerksam machen.
Nicht nur die Literatur und der Umgang mit Sprache sind die Dinge, welche ihn mit Glück erfüllen. Besonders das Erstellen von Trailern zu seinen Geschichten in Form von selbst erstellten Videos zeigt seinen Ausdruck von Kreativität.